Unser Programm

Die „20 Gebote“ einer Pädagogik des 21. Jahrhunderts

  1. Gleichheit = gleiches Recht aller auf personengerechte, begabungsadäquate Bildung (nicht: Recht aller auf gleiche Bildung).
  2. Freiheit = Entscheidungsfreiheit der Erziehungsberechtigten über Bildungsweg der eigenen Kinder.
  3. Voraussetzung für gleichberechtigte Entscheidungsfreiheit aller sozialen Schichten = möglichst große Vielfalt an gleichwertigen (staatlichen) Angeboten.
  4. Einsetzen dieses vielfältigen Angebots zum frühest möglichen Zeitpunkt.
  5. Zielgruppenorientierte (= schulformenadäquate) Ausbildung der Lehrer im fachlichen Bereich.
  6. Verstärkte allgemeinpädagogische Ausbildung aller Lehrer (einschließlich im Bereich der Begabungsförderung).
  7. Autonome Selbstdefinition jeder (staatlichen und privaten) Schule.
  8. Finanzielle Gleichbehandlung aller (staatlichen und privaten) Schulen durch den Staat.
  9. Spezielle Förderung benachteiligter Kinder zur Vorbereitung auf deren Integration in den normalen Unterricht.
  10. Entscheidungshilfen für eine begabungsgerechte Schulwahl ab der fünften Schulstufe mit Hilfe kommissioneller Gutachten.
  11. Bekenntnis zu einer Leistungs- und Bildungselite, die sich aus allen Gesellschaftsschichten rekrutiert.
  12. „Inklusive“  Begabungsförderung im Sinne einer optimalen personengerechten Förderung auf allen Ebenen (nicht: gleiche Förderung für alle).
  13. Förderung des Wettbewerbs zwischen verschiedenen (staatlichen und privaten) Schularten und Schulen an Hand objektivierter Indikatoren.
  14. Wiederherstellung der Aussagekraft und Verbindlichkeit eines österreichischen Maturazeugnisses.
  15. Abbau der bürokratisch-juristischen Überregulierung des Schulbetriebs zu Gunsten einer verstärkten Autonomie der einzelnen Schulen, u.a. auch im Bereich des Personalmanagements.
  16. Verstärkte Mitwirkung und aktive Einbeziehung der Erziehungsberechtigten.
  17. Qualitätssicherung durch unabhängige externe Leistungsüberprüfungen.
  18. Schulrelevante und umfassende Leistungsüberprüfungen (nicht nur in den „Hauptfächern“) an allen Nahtstellen.
  19. Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Leistungsüberprüfungen.
  20. Von den Schulpartnern gemeinsam erarbeitete und von der Schulaufsicht begleitete Maßnahmen bei Nichterfüllung der allgemeinen Mindeststandards.
  • (04.09.2018)

    Enquete "1968 + 50: ERWARTUNGEN UND ENTTÄUSCHUNGEN"
    Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18.00 bis 21.00 Uhr
    Universität Wien, BIG Hörsaal, 1010 Wien, Universitätsring 1
    ANMELDUNG bis spätestens 15. Oktober 2018 erforderlich unter: http://www.1968plus50.at/anmeldung/
    VERANSTALTER
    UniversitätslehrerInnenverband der Universität Wien (HS-Professor Dr. Friedrich Schipper), Salon Austria (Sr. Mag. Dr. Katharina Deifel OP), Institut für Ehe und Familie (IEF), Bildungsplattform Leistung & Vielfalt, Österreichische Professorenunion (ÖPU), St. Georgs-Orden